Dienstag, 31. März 2009

Abwrackprämie für Weltraumschrott

Die Projektile sind meist klein, aber die Gefahr ist sehr groß: Weltraumschrott. Von Kirschkern großen Trümmern bis zu Bruchstücken mit dem Durchmesser einer reifen Pampelmuse haben Wissenschaftler bereits auf ihren Radarschirmen detektiert.

Sie schätzen, dass etwa 600.000 solcher Leichtgewichte durch die Schwerelosigkeit vagabundieren. Aber aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit von einigen Tausend Stundenkilometern können die Trümmer bei einem Aufschlag auf einen Satelliten oder die ISS-Raumstation die Wucht einer Handgranate entwickeln.

Seit Montag beraten 300 Experten aus 20 Staaten auf einer Tagung der europäischen Raumfahrtbehörde ESA in Darmstadt nun darüber, wie sich der Weltraumschrott auch ohne Prämie entsorgen lässt.

"Die Gefahr durch umher fliegenden Weltraummüll lässt sich nur verringern, wenn dieser wieder zur Erde zurückgeholt wird", sagt ESA-Weltraumexperte Heiner Klinkrad.

Und das wird teuer!

Montag, 30. März 2009

Mehdorn trollt sich zu Märklin

Persönlich habe er sich ja nichts vorzuwerfen, sagte Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn, aber er nehme seinen Rücktritt an. Mehdorn - nach diversen Spitzel-Skandalen im Zugzwang – wird die letzten Arbeitsstunden damit verbringen, alle seine E-Mails vom Firmenserver zu löschen. Delete all my tracks.

Insider wünschen sich angeblich den amtierenden Chef des europäischen Flugzeugbauers Airbus, Thomas Enders, in Mehdorns Spur. Beide sind ehemalige DASA-Aktivisten: Mehdorn von 1992–1995 als Vorstandsmitglied und Enders von 1995-1996 als Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Baby, you can drive my car!

Freitag, 27. März 2009

Prüfstein Liechtenstein

Kurz vor Anpfiff des WM-Qualifikationsspiels am Samstag Abend (20.00 Uhr) in Leipzig zwischen Deutschland und Liechtenstein haben der DFB-Präsident Theo Zwanziger und der Journalist Jens Weinreich ihren unglaublichen unglaublichen Demagogen-Streit. Abpfiff! Niederlage für die Meinungsfreiheit. Unentschieden für Weinreich.

Ein verdientes Remis gegen die elf Fußballzwerge aus der alpinen Steueroase können sich die deutsche Krisenkicker bestimmt nicht leisten. "Wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben. Den würden die Russen prompt bestrafen", analysiert denn auch Lukas Podolski folgerichtig in der Bild-Zeitung.

Die makellose Bilanz der Deutschen gegen Liechtenstein ist beruhigend: Drei Spiele, drei Siege und 23:3 Tore! Vielleicht auch zu beruhigend? Denn nach den bitteren Niederlagen gegen England (1:2) und Norwegen (0:1) erwarten Zwanziger & Co, dass die Nationalmannschaft mit Siegen gegen Liechtenstein und Wales wieder ihr angekratztes Image aufpoliert.

7:0! Mindestens - Da muss man ja nicht gleich ein Demagoge sein!

Donnerstag, 26. März 2009

Flüchtige DNA

Aus gegebenem Anlass: Die lang gesuchte Phantom-Frau gibt es gar nicht (mehr). Ihre Spur hat sich förmlich im Wattestäbchen aufgelöst. Aber Herr Kommissar: Q-Tips für den Ohrenschmalz-Abstrich eignen sich doch nicht zur Speichelsammlung einer DNA-Probe. Ein Fall für Monty Python! Eric Idle übernehmen Sie.


And now for something completely different ...

Mittwoch, 25. März 2009

Abwrackprämie 2.0

Der Osterhase rockt: C'mon, let's scrap!

Abwrackprämie 2.0 | uNdNochNblog
Foto: R. Voßberg

Neues Geld fürs Alteisen. Der Prämientopf ist noch gar nicht leer, da soll er nach Ostern schon wieder aufgefüllt werden. Wann und wie viel, das sagen "uns Steuerzahlern" die beiden Osterhasen in Berlin aber noch nicht.

Mindestens ein Fünftel der in Deutschland verkauften Neuwagen wird dieses Jahr wohl über die Abwrackprämie mitfinanziert. Ein frühes Wahlgeschenk im Osternest der neuen Autobesitzer.

Wenn das mal kein faules Ei wird.

Dienstag, 24. März 2009

115

Der heiße Draht zum Amtsschimmel: Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr. Zentral, kompetent und freundlich. Denn immerhin sollen doch knapp die Hälfte aller Fragen "zufriedenstellend beantwortet werden", erklärt das Bundesinnenministerium.

Zunächst aber nicht überall in Deutschland, sondern nur in einigen Städten Gemeinden und Kreisen in Nordrhein-Westfalen sowie Hessen. Berlin, Hamburg und Oldenburg in Niedersachsen haben die 115 heute ebenfalls freigeschaltet.

Die Anrufkosten variieren zwischen 7 und 12 Cent pro Minute im Festnetz, bzw. zwischen 17 und 50 Cent pro Minute im Mobilfunk.

Und wenn die Warteschleife zu langweilig wird: Bitte das Video anschauen!




Montag, 23. März 2009

Schaichler Benz

Die Kamelstärke wird eingeführt. Knapp 2 Milliarden Euro legte der neue Großaktionär Aabar Investments PJSC aus dem Emirat Abu Dhabi für 9,1 Prozent Daimler AG auf den Tisch. Schon ein cooles Schnäppchen für schwäbische High Tech, das sich die Scheichs am Wochenende mal so eben einverleibten.

Wer Öl verkauft, braucht auch Benzinkutschen. Da staunt man in Rüsselsheim, Kaiserslautern, Bochum und Eisenach zunächst Bauklötze. Kanzlerin Merkel wird am 31. des laufenden Monats sicherlich keine solch gefüllte Brieftasche zur Werksbesichtigung mitbringen. So hatte sie es ja bereits bei Anne Will halbwegs konkret prophezeit.

Stehen bei Opel bald die Bänder völlig still, und Daimler rollt die neue E-Klasse aus den Werkhallen? Aber E wie Elektro. Denn Anfang April feiern die Scheichs aus Abu Dhabi das Richtfest einer Solarfabrik in Ichtershausen bei Erfurt.

Deren Solarzellen sollen einmal Elektromobile in der Wüstenstadt Masdar City betreiben. Eine Stadt, die keine fossile Energie mehr braucht. Die Scheichs haben mit dem Aktienkauf also nur ihre neuen Claims abgesteckt.

Und wenn einmal wieder Sand im Daimler-Getriebe herrscht, ahnen wir, wo dieser herkommt.

Freitag, 20. März 2009

Wochenrückblick vom Krankenbett

Viren machen nicht nur Blogger malad, sondern ziehen einem jetzt auch noch das Geld aus der Tasche. Zumindest wenn der Rubel rollt. Aber Varianten für andere Währungen sind bereits in der Mache. Kannste glauben!

Ungläubige Viren wollen parout nicht katholisch werden. Darum nimmt der Papst das Wort Kondom so selten in den Mund. Gott bewahre!

Zum Beispiel vor dem amerikanischen Virus, das vor einigen Tagen in Buchform erschienen ist. Wie verhindern überleben wir den nächsten Crash? Back up und Festplatte formatieren.

Aber wenn die fiebrige Erde ihre tektonischen Platten formiert, selbst einmal Dampf ablässt und verächtlich auf ihre Bewohner spuckt, bleibt kaum Zeit für ein Tsunami-Alarm.

Die Welt ist krank. Rette sich, wer kann.

Donnerstag, 19. März 2009

Stilblüten in Uniform (1)

Die Katze war`s

Neumünster. Feuerwehr und Polizei Neumünster rückten heute zu einem Einsatz der besonderen Art aus und blieben nur zweiter Sieger: Die Katze hatte die Nase vorn.

Um polizeiliche Hilfe bat heute gegen 08.20 Uhr die 55-jährige Bewohnerin eines Einfamilienhauses im Stadtteil Ruthenberg. Im Rahmen von Gartenarbeiten am Nachmittag des Vortages hatte die Anruferin die Terrassentür offen gelassen, was eine Katze nutzte, um sich unbemerkt in das Domizil einzuschleichen.

Erst am Morgen bemerkte die 55-Jährige deutliche Schäden an der Wohnzimmereinrichtung, die bei näherem Hinsehen dem samtpfotigen, aber gleichzeitig krallenbehafteten Pelztier zuzuordnen waren. Annäherungsversuche quittierte die Mieze mit regelrechten Tobsuchtsanfällen.

Als die in Amtshilfe eintreffenden Feuerwehrleute mit Handschuhen geschützt das Tier einfangen wollten, zog es die Katze vor, durch die eingangs erwähnte Terrassentür zu enteilen. Sie entzog sich somit auch bohrenden polizeilichen Fragen: "Die Ursache für das Verhalten der Katze und deren Herkunft konnten nicht geklärt werden", so der Beamte in seinem Einsatzbericht.


So eine Pressemitteilung kann ein Redakteur nur kaputt redigieren.

Dienstag, 17. März 2009

Verschnupft ...

Verschnupft ... | uNdNochNblog... bis auf Weiteres.

Montag, 16. März 2009

Adsense or Nosense?

Geschmackloser kann man wohl nicht "werben"! Bei der Google-Suche mit dem Begriff Amoklauf wird in der Werbespalte rechts außen eine Anzeige mit dem Titel "Dressed to Kill" eingeblendet.

Adsense or Nosense? | uNdNochNblog
Trittbrettfahrer: die FAZ, Ebay, Amazon, der Sicherheitsfuzzie und all die anderen. Klickt auf ihre Anzeigen, und lasst sie bluten!

Vielleicht spendet Google ja die Einnahmen für eine Aktion zur Gewaltprävention?!

Freitag, 13. März 2009

Wenn's beim Postmann 2x klingelt

Ein Remake: Der herumreisende Steuersünder Klaus Atangular wird vom Telefonladenbetreiber Kay U. Doe als Hilfsarbeiter eingestellt. Dieser ist mit der jungen attraktiven Cora verheiratet, in die sich Atangular auf den ersten Blick verliebt.

Sie ist der Hauptgrund, warum der Streuner Atangular bei seiner Arbeit bleibt. Auch Cora empfindet für Atangular mehr als nur Zuneigung. Jedoch fürchtet sie sich vor ihm und den Konsequenzen, die aus einer Beziehung folgen könnten.

Als Doe auf Geschäftsreise geht, entwickelt sich eine Beziehung zwischen Cora und Atangular. Atangular überredet Cora, Doe zu verlassen. Beide ziehen auf Atangulars Burg am Lake Garda.

Wenn's beim Postmann 2x klingelt | uNdNochNblog
Als Doe von der Flucht erfährt, rastet er aus und droht den beiden mit der Steuerfahndung. Cora berichtet Atangular von Does Spitzelvergangenheit. Beide beschließen Doe zu erpressen. Bei der Geldübergabe stürzt Doe mit dem Auto eine Klippe hinab.

Atangular und Cora werden vom Staatsanwalt verdächtigt, kommen jedoch mit Hilfe eines cleveren Rechtsanwaltes frei. In der weiteren Filmhandlung wird Cora von Klaus schwanger. Die beiden heiraten. Allerdings wird Cora auf der Rückfahrt von der Hochzeitsfeier bei einem Ausweichmanöver aus dem Wagen geschleudert.

Die letzte Szene des Films zeigt Atangular, wie er neben ihr im Straßengraben kniet und um sie trauert. Im Hintergrund taucht der Staatsanwalt auf.

Donnerstag, 12. März 2009

Amok-Werbung

Pietät. Das bedeutet Respekt und Ehrfurcht. Oft ist der Respekt den Toten gegenüber gemeint. Den Opfern. Seit gestern auch den 15 Opfern des Amoklaufes von Winnenden. Darum erscheint diese Werbung umso respektloser!

Adwords bei Google:
Amok-Werbung | uNdNochNblog
Der Nachrichten-Sender N24 besitzt gar keine Hemmungen, die Werbung eines Versicherers unter die Reportagen zum Amoklauf einzublenden.

Amok-Werbung | uNdNochNblog
Und das Schlimme daran ist: Es hat sich niemand etwas dabei gedacht.

PS: Ebays Pressestelle antwortete um 13:20 Uhr:
Der Begriff wird von uns auf die Schwarze Liste gesetzt, so dass diese Anzeige in Kürze nicht mehr abrufbar sein wird.

Und die Anzeige von zeit.de ist mittlerweile auch spurlos verschwunden.

Die Pressesprecherin von DA-Direkt antwortete um 18:00 Uhr:
DA Direkt wirbt sehr bewusst in Nachrichtenkanälen, da wir hier eine für uns sehr interessante Zielgruppe erreichen, die nachgewiesenermaßen eine hohe Affinität für Autothemen und damit auch KFZ Versicherungen hat. Keinem Werbetreibenden ist es möglich exakt zu steuern, in welchem nachrichtlichen Umfeld seine Werbung eingeblendet ist. Die Werbung wird mit Vorlauf nur in fest definierten Zeitschienen gebucht. Darüber hinaus ist es nicht möglich vorherzusagen, wann welche Nachricht erscheint - denn auf das Weltgeschehen und die redaktionellen Inhalte von Nachrichtensendungen haben wir keinen Einfluss.

Eben. Und deshalb ist es auch ein völlig ungeeignetes Instrument der Werbung. Und nur allzu leicht drängt sich bei jenem Bild


der Eindruck auf, "dieser Amoklauf wird Ihnen von der DA-Direkt präsentiert".

Der Sender N24 hat auf eine Anfrage nicht reagiert, verzichtet aber auf die Werbeeinblendungen. Bislang. Ebay wirbt bei Google unbeirrt weiter. Und derwesten.de. Und amazon.de.

3-2-1 - Amoklauf.

Mittwoch, 11. März 2009

Baby auf dem Acker

Ausgesetzt oder Außerirdisch? Offensichtlich hat die Googlekamera ein spielendes Riesenbaby auf einem Feld in Arizona abgelichtet.
Baby auf dem Acker | uNdNochNblog
Über solche und andere optische Fundstücke berichtet die Website von Streetviewfun. Die Webvojeure können dort nach pinkelnden und popelnden Passanten stöbern und unter Umständen auch sich selbst dabei ertappen! Dann ist das Geschrei aber groß.

Der republikanische US-Abgeordneter Joel Anderson fordert, dass alle Krankenhäuser, Schulen, Kirchen und Regierungsgebäude in Google Maps unkenntlich gemacht werden sollen. Anderson fürchtet Anschläge, weil Terroristen ihre Ziele via Streetview bereits aus der Ferne auskundschaften könnten.

Und die Fremdenverkehrsämter beschweren sich darüber, dass Touristen auf Stadtführungen verzichten, weil sie ja schon zu Hause auf dem Sunset Boulevard flaniert sind.

Dienstag, 10. März 2009

TH Wehe

Wehe, das ist die Geldbörse von Uwe Schwenker, aus der er die Scheine für die manipulierten Handballspiele gezogen hat!

TH Wehe | mYbloG
Wehe, der Spiegel hat Recht, wenn er orakelt, dass Schwenker bereits 2007 auf einer Sommerparty von Andreas Rudolph, Präsident des Bundesligisten HSV Hamburg, Spielmanipulationen erstmals zugegeben hat.

Aber warum hat man dann fast zwei Jahre über das Geständnis geschwiegen? Wurde Schwenker nicht für voll genommen? Oder für zu voll?

Wehe, die Kieler Staatsanwaltschaft findet mehr, als nur einen Anfangsverdacht! Die Behörde ermittelt jetzt gegen den THW-Geschäftsführer wegen des Verdachts der Untreue und gegen Kiels ehemaligen Trainer Noka Serdarušić wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue.

Wehe, alle Vorwürfe bestätigen sich nun, dann wären mindestens sechs Schiedsrichterpaare internationalen Formats am internationalen Betrug beteiligt gewesen. Denn der THW Kiel soll seit 2000 mindestens zehn Spiele in der Champions League gekauft haben.

"Nach eingehender Diskussion sind aber auch weiterhin keinerlei belastbare Fakten bekannt, die diese Gerüchte bestätigen", äußern sich die Handballfunktionäre von der Förde in einer knappen Pressemitteilung.

Die Geschäftsführung der SG Flensburg-Handewitt, die das Finalrückspiel der Champions League 2007 gegen den THW verloren hatte, soll bereits Regressforderungen angekündigt haben.

Mousepad | uNdNochNblog
Hoffentlich Provinzial versichert. Wehe, wenn nicht!

Montag, 9. März 2009

Kurzer Prozess - Langer Prozess

Der Fall Helge Sgarbi (Erpressung): Sechs Jahre Haft nach einem knapp vierstündigen Prozess vor dem Landgericht München I.

Der Fall Dieter Althaus (Unfall mit Todesfolge): 33.000 Euro Geldstrafe nach 40 Minuten ohne Auftritt vor dem Landesgericht Leoben/Steiermark (Österreich).

Es geht auch anders.

Der Fall Hartmut Mehdorn: "Die Menschen im Land haben gemerkt, dass wir die Bahn stark verändert haben, das war ein langer Prozess."

Der Fall Lukas Podolski: Nach Aussage seines Trainers (Jürgen Klinsmann) kann dies (Übung in Geduld) ein sehr langer Prozess für ihn (Lukas) werden; möglicherweise über Monate oder Jahre.

Dann geh' isch doch lieber gleich auf Reso na Kölle.

Freitag, 6. März 2009

Frühlingsboten

Finger weg! Denn diese Weidenkätzchen sind für Bienen im Frühjahr die erste Nahrungsquelle und sollten daher nicht gepflückt werden.

Frühlingsboten | uNdNochNblog
Von der Bienenvölkerentwicklung im Frühjahr hängt die Leistungsfähigkeit über das ganze Jahr hinweg ab. Bis Mitte Mai kann so ein Bienenvolk auf 20.000 bis 30.000 Tiere anwachsen.

Aber nur leistungsfähige und gesunde Bienenvölker sind in der Lage, die Vielzahl ihrer Aufgaben zu erfüllen, sagen die Imker.

Also: Seid nett zu den Bienen!

Donnerstag, 5. März 2009

Aufwärmprämie

Nun hat Jürgen Klinsmann am 30. Mai unerwartet spielfrei, seine Mannschaft – der FCB und künftige Deutsche Vize-Meister – ebenso. Sie werden um 20.00 Uhr genervt vor der Glotze hocken. Nicht mehr alle gemeinsam, denn Podolski kickt ja schon in Köln. Und Ribéry, qui sait?

Das Erste übertragt an diesem lauen Abend das DFB-Pokalendspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen live aus Berlin. Man mag den Leverkusenern den Sieg gönnen, aber die Schaaf-Truppe wird den Siegerpokal absahnen. Das wollten die Bayernkicker eigentlich auch, aber nicht gestern Abend beim 2:4 gegen Bayer Leverkusen.

Die Ballstars absolvierten mißmutig eine Stunde öffentliches Aufwärmtraining in der Düsseldorfer Fußballarena gegen die Milchbubis von Bayer Leverkusen. Während die Schwarzen hartnäckig an ihrer Fehlerquote feilten, quirlten die Roten den bayerischen Musball kräftig durcheinander. Wer hat die denn gedopt? Hoffentheimlich keiner.

Klinsmann hat ein Problem. Mindestens eins. Und das Erste sitzt meist neben ihm auf der Bank: Ulrich Hoeneß. Mensch, Klinsi! So viel Rottöne hat seine Gesichtsfarbe doch gar nicht mehr zu bieten. Des Managers Farbspektrum kippt doch bald ins Blaue. Weißt scho, gell?

Übrigens: Für das Erreichen des Viertelfinales zahlt der Bayern-Verein seinen Profispielern keine Aufwärmprämie von 2.500 Euro!

Mittwoch, 4. März 2009

Master of Beatlelogy

Ob-La-Di, Ob-La-Da! Die Liverpooler Hope University bietet ab September den Studiengang Beatles an. "Es gibt mehr als 8.000 Bücher über die Beatles, aber bisher kein ernsthaftes akademisches Studium", sagt Studienleiter Mike Brocken.

Der einjährige Master-Studiengang beginnt im September und kostet rund 3.500 Pfund (3.900 Euro). Zu den Themen gehören die Musik der 60er Jahre, aber auch ihr Einfluss auf die Gesellschaft, die Mode und die Geschichte der Stadt Liverpool. Der Kurs endet mit einer wissenschaftlichen Arbeit.

"Es ist definitiv der erste Beatles-Master in diesem Land und ich würde sagen, es ist der einzige auf der Welt", erklärt Brocken. Nach vierzig Jahren sei es der richtige Zeitpunkt, die Beatles zu studieren.

Nach Angaben der Uni ist das Interesse groß. Fans hätten sich schon aus Amerika und aus Großbritannien gemeldet, sagte Brocken. Allerdings ist das Studium auf 30 Teilnehmer beschränkt. Die erfolgreichen Absolventen dürfen sich dann mit dem Titel "Master of Arts in The Beatles, Popular Music and Society" schmücken.

Bei der Job-Suche gibt's aber no Help!

Dienstag, 3. März 2009

Sein letzter Fall

Inspektor Kurt Wallander gehört wohl zu den bekanntesten Romanfiguren unserer Zeit. Über 22 Millionen Bücher hat Autor Henning Mankell weltweit verkauft. In 40 Ländern sind die blutdürstigen Krimis erschienen.

Und gestern nahm Mankell in Unna den mit 11.111 Euro dotierten "Europäischen Preis für Kriminalliteratur" entgegen und verriet dabei, dass er an einem neuen Wallander-Roman arbeite. Es sei allerdings der letzten Fall für den Inspektor aus Ystad. Das Buch soll 2010 auf Deutsch erscheinen.

Wer ist eigentlich Kurt Wallander?



Montag, 2. März 2009

The Next Ingo Pien

Eigentlich gehört die Entzauberung magischer Momente ja unter die Kettensäge von Superrtl. Aber da selbst die Neffen des Bloggers dem Zauber dieser durch das Web watschelnden Pinguine unterlegen sind, sich das Video mit dem "Klaps auf die Schulter" tausendmal verzaubert angeschaut haben, muss endlich die schwarze Maske her!

Schluss mit der Rutschpartie! Alles nur getürkt. Digital. Und wer nicht desillusioniert werden möchte, schaue sich das folgende Aufklärungsvideo BITTE nicht an!